Brandschutz im Gewerbe: Wie moderne Elektroinstallationen Brände verhindern
Ein Großteil aller gewerblichen Brände entsteht durch Mängel in der Elektrik. Mit Schutzkomponenten wie AFDDs, Überspannungsschutz und regelmäßigen Prüfungen nach DGUV/E-CHECK lässt sich das betriebliche Risiko minimieren.
Elektrobrände zählen im Gewerbebereich zu den häufigsten Brandursachen und führen neben Sachschäden oft zu teuren Betriebsunterbrechungen. Ursache sind meist unbemerkte Schwachstellen wie beschädigte Leitungsisolierungen, fehlerhafte Steckverbindungen oder schlechtes Kontaktverhalten, die zu erhöhten Übergangswiderständen und gefährlicher Wärmeentwicklung führen.
Durch den Vormarsch der Energiewende steigen auch in Gewerbebetrieben die elektrischen Lasten massiv an. Die Einbindung von Ladeinfrastruktur für Fuhrparks, PV-Großanlagen, Wärmepumpen und Batteriespeichern fordert bestehende Niederspannungsverteiler und Leitungsquerschnitte extrem. Werden betagte Zählerschränke und Verteilungen nicht angepasst, erhöht sich das Überlastungs- und Brandrisiko drastisch.
Eine fachgerechte Elektroplanung setzt daher auf den gezielten Einsatz moderner Schutzorgane. Neben klassischen Leitungsschutz- und Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen gewinnen Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD) sowie professioneller Überspannungsschutz entscheidende Bedeutung, um serielle Lichtbögen und überspannungsbedingte Schäden frühzeitig zu unterbinden, bevor ein Brand entstehen kann.
Zur langfristigen Brandprävention und rechtssicheren Risikominimierung empfehlen die Elektrohandwerke und Berufsgenossenschaften wiederkehrende Prüfungen. Betriebe sollten ortsfeste elektrische Anlagen und Betriebsmittel alle vier Jahre sowie ortsveränderliche Geräte mindestens jährlich durch eine Elektrofachkraft prüfen lassen. Eine lückenlose und digitale Dokumentation der Prüfergebnisse ist im Schadensfall zudem für die Regulierung mit Sachversicherern unerlässlich.
Quelle: https://www.elektrohandwerk.de/aktuelles-detailansicht/brandschutz-im-gewerbe-beginnt-bei-der-elektroinstallation.html
Durch den Vormarsch der Energiewende steigen auch in Gewerbebetrieben die elektrischen Lasten massiv an. Die Einbindung von Ladeinfrastruktur für Fuhrparks, PV-Großanlagen, Wärmepumpen und Batteriespeichern fordert bestehende Niederspannungsverteiler und Leitungsquerschnitte extrem. Werden betagte Zählerschränke und Verteilungen nicht angepasst, erhöht sich das Überlastungs- und Brandrisiko drastisch.
Eine fachgerechte Elektroplanung setzt daher auf den gezielten Einsatz moderner Schutzorgane. Neben klassischen Leitungsschutz- und Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen gewinnen Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD) sowie professioneller Überspannungsschutz entscheidende Bedeutung, um serielle Lichtbögen und überspannungsbedingte Schäden frühzeitig zu unterbinden, bevor ein Brand entstehen kann.
Zur langfristigen Brandprävention und rechtssicheren Risikominimierung empfehlen die Elektrohandwerke und Berufsgenossenschaften wiederkehrende Prüfungen. Betriebe sollten ortsfeste elektrische Anlagen und Betriebsmittel alle vier Jahre sowie ortsveränderliche Geräte mindestens jährlich durch eine Elektrofachkraft prüfen lassen. Eine lückenlose und digitale Dokumentation der Prüfergebnisse ist im Schadensfall zudem für die Regulierung mit Sachversicherern unerlässlich.
Quelle: https://www.elektrohandwerk.de/aktuelles-detailansicht/brandschutz-im-gewerbe-beginnt-bei-der-elektroinstallation.html