DIN EN IEC 60335-1:2026-09 bringt neue Sicherheitsanforderungen für Haushaltsgeräte
Die neue Ausgabe der DIN EN IEC 60335-1 erweitert die Sicherheitsanforderungen für elektrische Haushaltsgeräte und ähnliche Anwendungen. Neu beziehungsweise überarbeitet sind unter anderem Vorgaben für Metall-Ionen-Batterien, PELV-Stromkreise, zugängliche Steckdosen und die Cybersicherheit vernetzter Geräte.
DIN EN IEC 60335-1:2026-09 ersetzt die bisherige DIN EN 60335-1:2024-07 und liegt als deutsche Fassung der EN IEC 60335-1:2023 mit A11:2023 vor. Die Norm gilt für elektrische Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke bis 250 V bei Einphasengeräten beziehungsweise 480 V bei anderen Geräten. Erfasst werden auch batteriebetriebene Geräte und Geräte, die von Laien in Läden, Kleinbetrieben oder der Landwirtschaft verwendet werden.
Zu den technischen Änderungen gehören Erläuterungen zu PELV-Stromkreisen sowie überarbeitete Anforderungen an die Messung von Leistungsaufnahme und Bemessungsstrom bei veränderlichem Betriebszyklus. Außerdem wurden Anforderungen an die mechanische Festigkeit von Geräten mit integrierten Steckerstiften, an Geräte mit zugänglichen Gerätesteckdosen und an die Feuchtebeständigkeit bestimmter Geräte ergänzt oder präzisiert.
Für die Elektrotechnik besonders relevant sind neue Anforderungen an Geräte mit Metall-Ionen-Batterien, darunter ein eigener Abschnitt zum Laden. Ergänzt wurden außerdem Grenzwerte für die Ausgangsspannung zugänglicher Steckdosen, Stecker oder USB-Ausgänge unter anormalen Betriebsbedingungen sowie Anforderungen zur Behandlung von Gefährdungen durch optische Strahlung.
Bei vernetzten Geräten enthält die Ausgabe zusätzliche Vorgaben für Software-Managementelemente und die externe Kommunikation. Der neue normative Anhang U behandelt Cybersicherheit, um unbefugten Zugriff und die Folgen von Übertragungsfehlern bei der Fernkommunikation über öffentliche Netzwerke zu verhindern. Hersteller und Prüfer müssen deshalb neben den klassischen elektrischen und mechanischen Schutzanforderungen auch Batterie-, Lade-, Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen berücksichtigen.
Quelle: https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-iec-60335-1/400775491
Zu den technischen Änderungen gehören Erläuterungen zu PELV-Stromkreisen sowie überarbeitete Anforderungen an die Messung von Leistungsaufnahme und Bemessungsstrom bei veränderlichem Betriebszyklus. Außerdem wurden Anforderungen an die mechanische Festigkeit von Geräten mit integrierten Steckerstiften, an Geräte mit zugänglichen Gerätesteckdosen und an die Feuchtebeständigkeit bestimmter Geräte ergänzt oder präzisiert.
Für die Elektrotechnik besonders relevant sind neue Anforderungen an Geräte mit Metall-Ionen-Batterien, darunter ein eigener Abschnitt zum Laden. Ergänzt wurden außerdem Grenzwerte für die Ausgangsspannung zugänglicher Steckdosen, Stecker oder USB-Ausgänge unter anormalen Betriebsbedingungen sowie Anforderungen zur Behandlung von Gefährdungen durch optische Strahlung.
Bei vernetzten Geräten enthält die Ausgabe zusätzliche Vorgaben für Software-Managementelemente und die externe Kommunikation. Der neue normative Anhang U behandelt Cybersicherheit, um unbefugten Zugriff und die Folgen von Übertragungsfehlern bei der Fernkommunikation über öffentliche Netzwerke zu verhindern. Hersteller und Prüfer müssen deshalb neben den klassischen elektrischen und mechanischen Schutzanforderungen auch Batterie-, Lade-, Kommunikations- und Sicherheitsfunktionen berücksichtigen.
Quelle: https://www.dinmedia.de/de/norm/din-en-iec-60335-1/400775491