Überspannungsschutz in vernetzten Gebäuden
Mit der zunehmenden Vernetzung von PV-Anlagen, Batteriespeichern und Ladeinfrastruktur muss Überspannungsschutz als Teil der gesamten Systemarchitektur geplant werden. Maßgebliche IEC-Normen geben dabei den technischen Rahmen vor.
In vernetzten Gebäuden arbeiten PV-Anlage, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur, Stromverteilung, Smart Meter, Energiemanagement und Gebäudeautomation zunehmend zusammen. Ein Ausfall einzelner Komponenten kann deshalb Auswirkungen auf weit mehr als nur ein Gerät haben.
Für den Überspannungsschutz ist daher das komplette System zu betrachten. Neben Netzeingang und Stromverteilung können – abhängig vom Anlagenaufbau – auch die AC- und DC-Seite, Leistungselektronik sowie Daten- und Signalleitungen geschützt werden müssen. Die Schutzgeräte sind passend zur Systemarchitektur auszuwählen und zu koordinieren.
Den internationalen Referenzrahmen bilden die IEC 61643 für Überspannungsschutzgeräte und die IEC 62305 für Blitzschutz. Für SPDs in Niederspannungs-Wechselstromsystemen ist insbesondere IEC 61643-11 relevant; IEC 61643-31 gilt für die DC-Seite von PV-Anlagen.
Bei Batteriespeichern und DC-Ladeinfrastruktur kommt es zusätzlich auf den anwendbaren normativen Rahmen und die konkrete Systemarchitektur an. Da Anlagen im Laufe ihres Lebenszyklus um PV-Leistung, Speicher, Ladepunkte oder digitale Steuerungen erweitert werden, können sich auch Abhängigkeiten, Kritikalität und Schutzanforderungen verändern.
Für den Überspannungsschutz ist daher das komplette System zu betrachten. Neben Netzeingang und Stromverteilung können – abhängig vom Anlagenaufbau – auch die AC- und DC-Seite, Leistungselektronik sowie Daten- und Signalleitungen geschützt werden müssen. Die Schutzgeräte sind passend zur Systemarchitektur auszuwählen und zu koordinieren.
Den internationalen Referenzrahmen bilden die IEC 61643 für Überspannungsschutzgeräte und die IEC 62305 für Blitzschutz. Für SPDs in Niederspannungs-Wechselstromsystemen ist insbesondere IEC 61643-11 relevant; IEC 61643-31 gilt für die DC-Seite von PV-Anlagen.
Bei Batteriespeichern und DC-Ladeinfrastruktur kommt es zusätzlich auf den anwendbaren normativen Rahmen und die konkrete Systemarchitektur an. Da Anlagen im Laufe ihres Lebenszyklus um PV-Leistung, Speicher, Ladepunkte oder digitale Steuerungen erweitert werden, können sich auch Abhängigkeiten, Kritikalität und Schutzanforderungen verändern.